Handelsbezeichnung: PHOSFIK
Anwendungsnummer: 008837-60/00-001
Status Zulassung, bis September 30, 2024
Wirkungsbereich Fungizid
Einsatzgebiet Weinbau
Anwendungsbereich Freiland
Kultur/Objekt Weinrebe
Verwendungszweck Pflanze/
Pflanzenerzeugnis
Nutzung als Tafel- und Keltertraube
Stadium Kultur Ab 5 Laubblätter entfaltet
Schadorganismus/Zweck Falscher Mehltau (Plasmopara viticola)
Stadium Schadorganismus
Anwendungszeitpunkt bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl Behandlungen In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
Abstand: 10 bis 14 Tag(e)
Anwendungstechnik spritzen oder sprühen
Aufwand Basisaufwand: 1l/ha in maximal 400 l/ha Wasser
ES 61: 2l/ha in maximal 800 l/ha Wasser
ES 71: 3l/ha in maximal 1.200 l/ha Wasser
ES 75: 4l/ha in maximal 1.600 l/ha Wasser
Weitere Erläuterungen Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 18 l/ha
Mischungspartner
Anwendungsbestimmungen NG402: Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 10 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.
Auflagen NW642-1: Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
WG734: Die Anwendung des Mittels kann bei Spontangärung zu Gärverzögerungen führen.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
Wartezeiten Freiland, Weinrebe (Tafel- und Keltertrauben): 14 Tage

Anwendungsbestimmungen und Auflagen, die sich auf das ganze Mittel beziehen, stehen dort.